Mittlerer Rückblick auf die AbenteuerKreativeReisen 2025
Januar – Februar – März 2025 west-süd-Europa
Moin!
Ich bin seit Ende Januar 2025 unterwegs mit längeren Aufenthalte nahe Valencia und Malaga in Spanien. Noch ist die Reise nicht beendet, ich bin heute den letzten Tag in Malaga und möchte einen Rückblick auf die vergangenen Wochen geben:
Heute ist der 18. Februar 2025, somit bin ich 7 Tage in Valencia und morgen 10 Tage hier in Malaga gewesen. Ein paar kalte regnerische Tage war ich ganz am Anfang in Avignon.
Ich reise aktuell sehr kompakt mit meinem Jeep Compass 2.4L Limited 4×4 Geländewagen von 2012. Verlässlicher starker Jeep, in dem ich auch einige Nächte drinnen geschlafen habe. Bei Valencia und Malaga habe ich allerdings in meinem Qeedo Family Zelt geschlafen, in dem Platz für 2 Feldbetten und einem Stuhl ist oder schlicht Rucksäcke und zwei Feldbetten. Seit gestern abend habe ich eine Futon Matratze 80x200cm von Ikea auf meinem Feldbett, was ein riesen Unterschied macht! Die Liege und Schlaf-Qualität ist nun um Welten besser! Ich kann ohne Schmerzen liegen und schlafe besser!
In Valencia habe ich einige Videos gemnacht die den Vorort zeigen, wo noch heute die Schäden und die Reparaturaktivitäten der Regenüberflutungskatastrophe vom Okober 2024 zu sehen sind. Um nicht all meinen Datenvolumen aufzubrauchen – freies WiFi ist sehr schwach für Uploading – werde ich diese Videos erst im März in der Nachbearbeitung von daheim hochladen und veröffentlichen.
Hier in Malaga ist nicht so irre viel zu sehen, nicht wirklich greif, begreifbar, was der Klimawandel mit der Stadt und Umgebung macht. Sicher ist, diese Gegend hat ein echtes Problem mit Frischwasser – alle sind angehalten mit Wasser umsichtig umzugehen. Für mich ist klar sichtbar, dass was wir in Deutschland gewohnt sind, ist hier nicht möglich: Auf Klo wird das genutzte Klopapier nicht mit runter gesprühlt! Dafür gibt es hier kleine Mülleimer mit Plastikbeutel, die auch in Restaurants und Möbelshops regelmäßig ausgetauscht werden. Sauberkeit ist hier überall echt gut. Aber die Kläranlagen und das Abwassersystem kann so viel Zellstoffe nicht verarbeiten, wie angehend überall in Deutschland wir es gewohnt sind.
Was ich hier mehr im Fokus habe ist Reisejournalismus! Wer verbringt schon so viele Tage auf einem Campingplatz wie ich? Die allermeisten bleiben hier mit ihrem Campervan und Wohnmobil nicht länger als ca. 4 Tage maximal! Die meisten Senioren-Reisende fahren so von Platz zu Platz mit ca. 4-6 Stunden Fahrten am Tag rund und quer durch Spanien und Portugal. Die meisten hier sind in der Tat 65+ Jahre alt, Rentner oder Pensionäre, die jetzt erst Zeit und Geld haben um diesen Lebenstraum zu leben.
Nur eher sehr wenige sind so jung oder jünger als ich. Ich bin gerade in meinem 50. Lebensjahr und habe die Möglichkeit von überall da zu arbeiten wo ich 4G und 5G Mobilfunknetz habe und mich mit iPad oder Macbook hinsetzen kann.
Habe ich einen festgemauerten Plan was ich wie und wann mache? NEIN! Ich plane kaum mehrere Tage voraus. Zu sehr wird jeder Plan von den Bedürfnissen meiner Gesundheit bestimmt und verändert. Ich muß flexible und dynamisch auf meine Gesundheit hören und reagieren. Diese Freiheit einfach mehrere Tage zu bleiben wo ich gerade bin und zu entspannen, auf meine Gesundheit zu achten, ist essentiell für mich. Effektiv kann ich nur 20-30 Stunden je Woche einplanen zu arbeiten – es können zwischendurch auch mal bis ca. 50 Stunden werden, je nachdem wie gut es mir gesundheitlich geht.
Aber wie sieht sowas aus? Ich überlege mir, so fern ich nicht gerade konkrete Aufträge habe, welche Themen von Interesse sind und welche kann ich dort umsetzen, wo ich gerade bin. Ich mache dann auf Trips in der Umgebung Videos und Fotos, die ich teilweise noch vor Ort als Reels und Shorts kurz bearbeite und veröffentliche. Aber die längeren Videos prüfe ich, muß ich teilweise wiederholen um bestimmte Fehler so zu vermeiden, die ich bemerkt habe und bearbeite diese Videos je nach Bedarf noch bevor ich sie dann speichere zum späteren Hochladen. So nutze ich oft mein iPhone um schnell Fotos und Videos zu machen, wobei ich oft schnell ein paar Fotos direkt auf Instagram veröffentliche. Aber ich mache viel mehr Fotos je nach Gelegenheit, die ich dann anschließend nochmal prüfe und bearbeite, so wie auch die etwas längeren Videos. Diese Nachbearbeitung mache ich oft dann abends oder am nächsten Tag bis zum frühen Nachmittag, neben der typischen Hausarbeit- bzw. Zeltarbeit, also Aufräumen, Putzen, Wäscheweaschen, Kochen etc.
Zuhause habe ich eine Geschirrspühlmaschine und eine Wäsche-Waschmaschine. Beides habe ich hier unterwegs nicht. Also alles dauert etwas länger zu reinigen. Alles per Hand, sei es Geschirr und Töpfe, Pfanne und Becher oder eben die Wäsche die ich in einem Waschsack reinige, sie auswasche und ausgewrungen dann aufhänge. Somit verbringe ich damit achtsam auch mehr Zeit als daheim.
Die Straßen hier in Spanien, besonders hier in Malaga, sind für mich eine echte Herausforderung! Sie winden sich extrem kurvig und hügelig durch die Landschaft – selten mußte ich mich je so sehr beim Autofahren konzentrieren, nur um die wenigen Minuten zum nächsten größeren Supermarkt zu fahren.
Geschwindigkeitsschilder sind nur nett gemeinte Empfehlungen, an die hält sich kaum wer! Es wird teilweise viel langsamer oder schneller gefahren. Fahre ich vorschriftlich, werde ich bei 80km/h von LKWs rechts und links überholt! Nur da wo klar darauf hingewiesen wird, dass da gleich ein Blitzer kommt, da fahren sie alle plötzlich 20km/h langsamer als wie es erlaubt ist. Da bin ich jedes Mal am Fluchen, denn das verstehe ich schlicht nicht! Trauen die alle ihren Tachos nicht?
Campingplätze, die einen eigenen Brunnen nutzen für die Wasserversorgung, dürfen es nicht Trinkwasser bezeichnen, sondern müssen darauf hinweisen, dass es eben kein Trinkwasser ist. Denn es ist nicht als solches von der Behörde zugelassen, entspricht nicht den Vorschriften. Wenn also tatsächlich mal wer daran krank wird, haftet der Besitzer/Inhaber des Campingplatzes nicht für die Kosten der medizinischen Versorgung. Sonst müsste er genau das.
Da hilft es nur zur Sicherheit das Wasser vor dem Trinken abzukochen oder durtch einen Filter zu ziehen – dann bist du auf der sicheren Seite.
Beachte, hier in Spanien gibt es lokal andere Regeln und Vorschriften was wie viel in Nahrung enthalten sein darf, was du dir im Supermarkt kaufst. Meistens ist hier alles etwas salziger als wie wir es in Deutschland gewohnt sind. Klar, hier ist es im Sommer länger warm und heißer, die Einheimischen brauchen so tatsächlich etwas mehr Salz. Wenn ich als Nord-Europäer das nicht gewohnt bin, trockne ich schneller aus, wenn ich nicht darauf achte mehr zu trinken, auch so im Winter wie jetzt.
Benzin und Diesel ist hier erheblich günstiger im Vergleich zu den Preisen in Deutschland. Hier siehst du mich beim Tanken grinsen, nicht so in Frankreich oder gar Deutschland bei ca. 2€ je Liter Benzin im Vergleich zu 1,60€/L hier in Spanien.
Von welchen zwei Campingplätze konkret spreche ich hier auf denen ich war in Spanien dieses Jahr bisher? Hier die genauen Details:
Coll Vert Camping südlich von Valencia, hier die WebSite: https://www.collvertcamping.com
Camping Castillo AlMálaga ganz in der Nähe von Malaga, hier die WebSite: https://castilloalmalaga.es
Beachte, das WLan von Coll Vert ist sehr langsam in beide Richtungen. Die Mobilfunknetzabdeckung ist dort ziemlich mau. 5G in Valencia ist gut.
Dafür ist gutes 5G hier am Rand von Malaga und in ganz Malaga. Dieser Campingplatz hier bei Malaga hat kein flächiges WiFi. Aber in den meisten Fällen funktioniert dein deutscher Mobilfunkvertrag hier in der EU in Spanien ohne extra Kosten genau so weiter wie in Deutschland.
Über die kulinarsichen Angebote der jeweiligen Gegenden kann ich dir nicht viel erzählen, da ich mich hier so wie daheim ernähre, also alles was ich benötige im Supermarkt kaufe und mir auf dem Campingplatz auf dem Gaskocher zubereite, bzw. habe hier Käse- und Fleischaufschnitt in der Kühlbox, wie auch den Joghurt etc., genau wie daheim. Denn ich bin hier gerade nicht im Urlaub und kann nicht das Geld voll ausgeben, so als wäre es im Urlaub. Im Urlaub Essengehen ist typisch und sollte getan werden – hier ist es aber günstiger im Restaurant zu essen als wie in Deutschland in einer typischen Großstadt wie München, Berlin, Köln oder Hamburg.
… mehr werde ich hier später hinzufügen.
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